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Weitere
Konzepte
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Empathie
und emotionale Intelligenz sind brandaktuelle Themen, die
als Soft Skills oder Schlüsselkompetenzen betrachtet
werden. Setzt man solche Kompetenzen voraus, die wie Talente
bei jedem Mensch unterschiedlich stark ausgeprägt sind,
ist es hauptsächlich eine Frage der Kommunikation, ob
diese Fähigkeiten auch nutzenbringend eingesetzt werden
können.
Die zwischenmenschliche Kommunikation ist der Schlüssel,
der im Dialog über Verständnis oder Missverständnis
entscheidet. Deshalb ist der bewusste Wort- und Sprachgebrauch
aber auch die Sensibilisierung der Eigen- und Fremdwahrnehmung
wichtig. Für den Sprachgebrauch ist die Gewaltfreie Kommunikation
nach M. Rosenberg besonders empfehlenswert. Die Eigenwahrnehmung
wird mit jeden sensorischen Aktivitäten (Musizieren, Malen,
Anfassen und Schmecken) gefördert und natürlich mit Meditation,
Yoga oder Sport. Die größte Schwierigkeit liegt immer darin,
die inneren Informationen (Gefühle und Bedürfnisse) in diese
Welt zu transportieren, um Sie im Dialog mit anderen auszutauschen.
Es stellt sich schnell die Frage, wie man die eigenen Emotionen
in Worte packt. Mittlerweile ist
das nicht mehr selbstverständlich. Die synthetische Kommunikation
über unsere modernen Medien zeigt klar, dass die Kommunikation
rein über Worte (eMail/SMS/Chats) deutliche Defizite aufzeigt
und für Missverständnisse sorgt. Wenn
es um Emotionen geht gibt es kaum greifbare Modell, die nicht
auf Sprache basieren (über 4500 deutschsprachige Bücher) und
es scheint wie eine mystische Reise in tiefe Abgründe sich
dem Thema Emotionen zu nähern. Fragen wie: Warum haben wir
überhaupt Emotionen? Wie unterscheiden Sie sich? Oder: Fühlt
mein Partner oder Arbeitskollege ähnlich? bleiben meistens
unbeantwortet. Folgende Grafiken zeigen eine Grundlagen-Darstellung,
wie man sich Kommunikationsprozessen in einer gesamtheitlichen
Weise vorstellen kann, die auch den inneren Dialog thematisiert.
Basierend auf der Wortebene ergibt sich eine Informationsfluß-Hierarchie,
die Bild- und die Emotionsebene Ego- und Unterbewusstseins
berücksichtigt.
Konzentriert man sich auf die bekannteste Ebene unserer Kommunikation,
die Wortebene, wird schnell klar, dass es Gedanken oder innere
Bilder bedarf, die unsere Worte oder Taten stimulieren. Darunter
entdeckt man die Emotions- und Bedürfnisebene, die wiederum
für unsere Gedanken und Bilder verantwortlich ist. Noch
ein Schritt tiefer liegt das Unterbewusstsein, das uns unabhängig
von äusseren Einflüssen stimuliert, motiviert
und mit uns kommuniziert.
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Die
Vieldeutigkeit der Sprache und ihre Einschränkungen
zeigt uns schnell, wie wichtig eine gesamtheitliche Sichtweise
ist, denn es gibt viele Dinge, die wir mit Worten nicht
beschreiben können.
Hier ein kleiner Test:
• Wie riecht eine Rose?
• Wie schmeckt Vanille?
• Was ist der Unterschied
zwischen Angst und Mut?
Kommunikation ist dann erfolgreich, wenn ein "Verstehen“ entsteht.
Ein "Nicht-Verstehen" erzeugt häufig Frust,
Aggression oder Resignation. Viele aktuellen Isolationserscheinungen,
Passivität und der Anstig von Gewalt sind letztendlich
auch auf Defizite in der Kommunikation zurückzuführen.
Vor allem, wenn die emotionalen Inhalte nicht transportiert
werden, die wir so gerne austauschen möchten.
Die "Gefühle
in 3D" und einige weitere
Visualisierungen zum Thema Emotionen helfen auf
spielerische Weise, eine plastische Vorstellung von Emotionen
zu erhalten, die Unterschiede von emotionalen Auswirkungen
optisch zu vergleichen und die Gespräche darüber
zu vereinfachen.
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