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bild: Focus

FOCUS - Die Wahrnehmung und ihre Grenzen - Wie Gefühle zu Bildern werden

Emotionen treten mit unserem Bewusstsein in Kontakt. Wir sprechen von der inneren Stimme, um dieses Phänomen zu beschreiben. Manche Aussagen sind sehr dominat, andere leise und kaum wahrnehmbar. Auch in der Interaktion mit anderen Menschen treten solche Informationen häufig auf und beeinflussen unsere Bewertung. Nicht selten stehen sie im Widerspruch zur verbalen Information, zu unseren Erfahrungen oder Wünschen.

Die Auswirkungen von Emotionen sind oft über die Mimik und Gestik zu erkennen und dienen der Kommunikation als bildgebendes Mittel. Zu den gesprochenen Worten werden diese Bilder abgeglichen, um eine Gesamtinformation zu erhalten, die unsere Reaktion begründet.

Auch hier gilt der Satz: Bilder sagen mehr als 1000 Worte aber man kann die Mimik und Gestik kontrollieren, um zu verstecken, was uns bewegt. Auch können wir die Bilder falsch deuten und verhalten uns unangebracht.

Die Filmsequenzen sensibilisiert auf die Vielfältigkeit von emotionalen Auswirkungen und die Infragestellung der Aussagekraft von Wort und Bild. Als Ausstellungsidee ist eine Multibeamer-Installation möglich. Im Unterricht dienen Einzelbilder der Besprechung, um die persönliche Wahrnehmung zu steigern und Unterschiede im Dialog zu erfahren. Auch werden die Zusammenhänge der unterschiedlichen Kommunikationsebenen: Wort-Bild-Emotion plastisch beleuchtet, um Fehlverhalten oder Überreaktionen zu minimieren.

Installationsbeschreibung:
16 Schauspieler unterschiedlichen Alters und Abstammung stellen 25 emotionale Ausirkungen dar. Die monochrome Darstellung unterstützt die Neutralität.


Mitwirkende & ©

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